Damit das Team glänzen kann: Die unsichtbare Arbeit hinter deutschen Medaillen

Shownotes

Zu Gast: André Schoppmann, Koordinator für Dressur und Springen bei Pferdesport Deutschland

Während die Weltmeisterschaften in Aachen für große sportliche Momente sorgen, laufen hinter den Kulissen unzählige Prozesse ab, damit sich Athletinnen, Athleten und Pferde ganz auf ihren Sport konzentrieren können. Im Gespräch mit Host Sabine Gregg berichtet André Schoppmann von den organisatorischen Herausforderungen rund um ein Championat, von Akkreditierungen, Hotelbuchungen und Stallmanagement bis hin zu den vielen Details, die für einen reibungslosen Ablauf notwendig sind.

In dieser Folge: • Die Aufgaben des Koordinators für Dressur und Springen • Mehr als 280 Akkreditierungen für das deutsche Team • Hotels, Transport und Stallmanagement • Die Organisation hinter einem Championat • Die Zusammenarbeit mit Athletinnen und Athleten • Geschichten und Anekdoten aus dem WM-Alltag

Credits Host: Sabine Gregg Redaktion: Adelheid Borchardt, Sabine Gregg und Laura Schwabbauer Produktion: Lisa Krieger und Laura Tröger

Zur Podcast-Reihe Der WM Podcast von Pferdesport Deutschland begleitet die deutschen Teams bei den Weltmeisterschaften Aachen 2026. In acht Folgen sprechen wir mit Athletinnen und Athleten, Unterstützern sowie den Menschen hinter den Kulissen über ihren Weg zur WM und ihren Alltag bei einem Championat.

Mehr zum deutschen Pferdesport und zur deutschen Mannschaft: 👉 https://www.pferdesport-deutschland.de 🎧 Jetzt abonnieren und keine Folge verpassen. Veröffentlicht: 12. August 2026 Episode: 1 von 8

PferdesportDeutschland #WMAachen2026 #Aachen2026 #WMPodcast #TeamDeutschland #Dressur #Springen #Pferdesport #BehindTheScenes

Transkript anzeigen

00:00:02: Während in den Prüfungen um Medaillen, Punkte und Sekunden gekämpft wird.

00:00:08: schauen wir einmal wie das Leben und Arbeiten bei einer WM tatsächlich ist.

00:00:12: Wir gucken auf die emotionalen Momente dahinter sprechen mit unseren Athletinnen und Athleten und freuen uns sehr dass ihr dabei seid.

00:00:19: ich bin Sabine und ich nehme euch in den kommenden beiden Wochen einmal mit.

00:00:25: Herzlich willkommen zum Podcast von Pferdesport Deutschland.

00:00:28: Wir sind hier bei der WM in Aachen und jeder sieht die Athleten und Athletinnen im Wettkampf, erlebt die Spannung vor Ort bekommt die Emotionen mit, bekommt die großen Sportmomente mit und wir wollen heute einmal schauen was denn dahinter steckt.

00:00:44: also wer sorgt dafür dass sie Zimmer gebucht sind das die Pferdesteller haben, dass die Akkreditierungen entsprechend verteilt sind?

00:00:51: und dafür habe ich einen besonderen Gast.

00:00:55: André Schopmann weiß all die Antworten auf diese Fragen.

00:00:58: Er begleitet die deutschen Championatsteam schon seit Jahrzehnten, hat viele Reisen damit schon gemacht und mit ihm werfen wir heute einmal einen Blick hinter die Kulissen von den Weltmeisterschaften und sprechen über die vielen kleinen und großen Aufgaben bei einem Championat.

00:01:16: Herzlich willkommen André!

00:01:18: Ja hallo!

00:01:19: Vielen Dank dass ich hier sein darf.

00:01:21: Schön dass du da bist.

00:01:23: Wenn du dich einmal selbst vorstellen magst und jetzt vorstellst, ich müsste dich kurz vorstellen jemandem auf der Tribüne.

00:01:29: Was würde ich sagen?

00:01:30: Ja also ich bin der von Pferdesport Deutschland, der eben für die Organisation der Champagnate zuständig ist.

00:01:37: Ich bin der, der alles organisiert und bei dem irgendwie alles dann zusammenläuft was in Sachen Weltmeisterschaften zu tun ist.

00:01:47: Weißt Du wie viele Champagnatete Du schon gemacht hast?

00:01:49: Hast Du mal gezählt?

00:01:51: Tatsächlich habe ich gezählt fünf olympische spiele sechs weltreiter spiele oder weltmeisterschaften.

00:01:57: diese multiplen weltmeister schaften und zwölf europameister schafften wobei ich sagen muss nineteen ninety vier war ich schon mal als fahrpferde besitzer in den hag vor ort.

00:02:08: also das wäre dann die siebte welt meisterschaft.

00:02:10: es ist eine ganze menge das ist ganz schön viel erfahrung.

00:02:13: und was fasziniert dich an der aufgabe?

00:02:15: warum macht ihr das nach wie vor freude?

00:02:18: ja also ich bin da wo der Sport stattfindet.

00:02:24: Wo die besten Reiter der Welt gegeneinander antreten, was ich selber im Sattel nicht geschafft habe oder auch nicht geschafft hätte.

00:02:31: aber ich hab mein Hobby zum Beruf gemacht und das begeistert mich einfach und das mache ich gerne.

00:02:36: Da haben wir eine große Gemeinsamkeit Und für uns beide beginnt die Vorbereitung für die WM ja schon lange lange vorher.

00:02:44: wann würdest du sagen fällt für dich so ein Startschuss wirklich für einen Championat?

00:02:49: Wann wird es konkret mit Buchungen mit Anfragen, mit Planungen?

00:02:55: oder gibt es zwischen den Championaten überhaupt eine Pause?

00:02:57: Ist das vielleicht die richtige Frage.

00:02:59: Ja richtig Pause haben wir ja nie weil Wir ja den normalen Championatsrhythmus haben und ich bin nicht nur für die Weltmeisterschaften zuständig sondern wie ich eben schon gesagt habe für die Europameisterschaft Und auch die olympischen Spiele Zuständig dass in allen Altersklassen außer Ponys in den drei olympische Disziplinen also da kommen schon einige championate zusammen Die mich so übers Jahr beschäftigen, für diese Groß-Events muss man sagen beginnt eigentlich die Vorbereitung zweieinhalb bis drei Jahre bevor es losgeht.

00:03:31: Und womit startet das normalerweise?

00:03:34: Hotel Suche!

00:03:37: Das ist erstmal das wichtigste Thema dass wir unsere Athleten und die ganzen Teams, die Teamführung und das Unterstützungspersonal ordentlich und gut untergebracht haben.

00:03:47: Über wie viele Menschen reden wir da?

00:03:49: Wie viele Menschen sind das, die du unterbringst tatsächlich?

00:03:53: Also jetzt hier in Aachen über alle sechs Disziplinen haben wir zweihundert neun akkreditierte Personen, die natürlich nicht alle von uns untergebraucht werden aber da sind Pferdebesitzer dabei.

00:04:03: den helfen wir Zimmer zu finden.

00:04:06: Jetzt sind wir vielleicht bei zweihundertsechzig bis zweihundertsiebzig Personen die wir unterbringen.

00:04:10: Okay wenn ich mir das vorstelle hast du ja zum einen Ungemein viele Kontakte.

00:04:16: Also die Frage ist, wie viele sind wohl in deinem Handy?

00:04:18: Ob du das überhaupt schätzen kannst?

00:04:20: und ich frage mich Wie viele Anrufe hast du am Tag?

00:04:23: zu Frage

00:04:23: eins Ich glaube wir sind irgendwo bei knapp zweitausend Kontakten.

00:04:29: natürlich nicht alle dienstliche sind auch einige private und einige Kontakte vermischen sich auch.

00:04:36: Und die Telefonate am tag Das ist eben unterschiedlich.

00:04:41: je näher der championat kommt desto mehr Wird das?

00:04:44: Und wenn ich mich an den gestrigen Tag erinnere, also ich glaube, mich hat kaum einer ohne Telefon am Ohr gesehen.

00:04:49: Aber es macht Spaß!

00:04:51: Wie lange hält ein Handyakku dann?

00:04:55: Also ich hatte gestern morgen um elf, fünfzig Prozent Handyakkuh habe dann die Powerbank angeklemmt und ich war gestern Abend als ich das Gelände hier verlassen hab mit einer leeren Powerbank unter vierzig Prozent unterwegs.

00:05:07: Gut dass es dich gibt.

00:05:09: Schauen wir einmal ganz konkret heute auf dem Tag Was war deine erste Aufgabe heute Morgen?

00:05:15: Oder was war dein erster Anruf?

00:05:17: Die erste WhatsApp ist tatsächlich heute morgen um kurz nach sechs reingekommen.

00:05:21: Da ging es um die Eröffnungsfeier und um die Kleidung zur Eröffnung feiern, dann habe ich im Bett noch deinen Rechner aufgeklappt und habe die ersten E-Mails gecheckt.

00:05:33: Der erste Anrufen kam kurz nach dem Frühstück.

00:05:37: Wenn ich mir das vorstelle... Viele viele unterschiedliche Menschen, es sind viele viele unterschiedlichen Bedürfnisse.

00:05:43: Es sind wahrscheinlich oder vielleicht auch unterschiedliche Wünsche die auf dich zukommen.

00:05:48: man hört immer mal wieder außerhalb des Sport jetzt oder außerhalb das Pferdesports von so Rockstar allüren und besonderen Zimmer wünschen und so kommt sowas auch auf dich zu?

00:05:59: Absolut!

00:06:00: Es gibt doch Rockstars unter den Reitern.

00:06:03: ja also gerade hier gibts in einem Hotel den Wunsch dass man eben nicht unter dem Dach, also direkt unter der Bar übernachtet und nicht nach vorne zur Straße raus sondern möglichst in der Mitte, nach hinten zum Garten.

00:06:16: Also die Wünsche gibt es durchaus

00:06:17: ja... Wie machst du das möglich?

00:06:21: Ich versuche entweder direkt mit den Hotelskontakt aufzunehmen oder hier in Aachen läuft das eben dann über Aachen Tourist, die einem da helfen und wir geben die Wüsche weiter und hoffen dann dass das klappt so dass die Athleten und alle sich voll auf den Sport konzentrieren können.

00:06:34: ich stelle mir das jetzt zwischendurch ganz schön stressig vor.

00:06:38: Was machst du, um einmal den Überblick zu behalten und die Ruhe zu bewahren?

00:06:43: Ich glaube das ist erstmal wichtig genau andersrum.

00:06:46: Man muss die Ruwe bewahren und ich glaub' ich bin mit einem ordentlichen soliden westfälischen Fleck mal ausgestattet.

00:06:52: Das hilft mir sehr bei den Aufgaben.

00:06:54: Ja weiß ich nicht, dass vielleicht auch die Erfahrung...ich mach's ja jetzt seit zwei tausend eins Dass man da den Überblick versucht zu behalten.

00:07:02: Natürlich nehme ich auf viele Sachen nachts mit ins Bett Und dann fällt mir nachts was ein, was ihr am nächsten Tag wieder erledigen musst.

00:07:08: Aber das ist einfach so.

00:07:10: Das beschäftigt mich dann den ganzen Tag und wenn die letzten Reiter hier angereist sind, in ihren Zimmern liegen oder die Akkreditierung um den Hals hängen haben, dann habe ich meinen Job gut

00:07:21: getan.".

00:07:22: Du bist also ganz dicht dran bei den unterschiedlichen Teams?

00:07:25: Du erlebst die Erfolge, dann ja auch ganz nah mit.

00:07:30: Sagst du eben auch, dass es ein Stück weit Teil deines Erfolgs

00:07:35: ist?".

00:07:36: Ich muss nicht reiten!

00:07:37: Das Reiten tun Gott sei Dank die Reiter oder die Voltageera, die Fahrer, die jetzt hier ja auch dabei sind.

00:07:42: Die verdienen den Erfolg.

00:07:45: Ich versuche denn einfach durch die Organisation, die ich im Vorfeld mache, den Weg so zu bereiten dass sie sich wie eben schon mal gesagt voll auf den Sport konzentrieren kann und dann die bestmöglichen Leistungen erbringen.

00:07:56: Wie nah kann man sich das vorstellen?

00:07:58: Also wie nah bist du tatsächlich an unseren Athleten dran?

00:08:03: Im engen Austausch mit denen, telefonisch per WhatsApp läuft am besten tatsächlich.

00:08:07: E-Mails werden nicht so viel gelesen.

00:08:10: Ich bin dich dran aber ich versuche das schon auf den Schampionaten so zu regeln dass sie eben nicht im Vordergrund sind sondern wenn man mich braucht dann sieht man mich auch nicht.

00:08:22: Das versuche ich ebenso zu steuern über die Teilmannschaften und eben auch auf dem direkten Weg über die Pfleger oder auch mal über die Partner der Reiter.

00:08:32: Schauen wir einmal auf, wie du es gerade schon gesagt hast.

00:08:33: Es sind viele viele Jahre seit Jahrzehntausend eins.

00:08:37: Wann musstest du einmal wirklich improvisieren?

00:08:39: Gab's das mal bei einem der größeren Championate?

00:08:42: Tatsächlich war die größte Herausforderung waren die Weltreiterspiele in Tryon als wir zwanzig achtzehn davor ankommen mit dem ersten Flieger.

00:08:52: also ich war schon da.

00:08:53: die Pferde die ersten sechsensechzig Pferden nicht nur unsere Deutschen sondern Distanz und Westernpferde sind angekommen auf einem Fliege.

00:09:01: An jedem Pferd hängt ja mindestens ein Pfleger und der Veranstalter hatte lediglich sechzehn Unterkünfte für Pferdepfleger vorbereitet.

00:09:09: Und war total baff, dass so viele Pflegers vor Ort da waren.

00:09:12: Das war dann schon eine Herausforderung.

00:09:14: Und das hat sich auch über die ganzen Weltreiterspiele dahin gezogen, dass man eigentlich jeden Tag in einer Schlange gesessen hat zu gucken wo die Teilmannschaft oder die Mitglieder der Mannschaft eben übernachten.

00:09:28: Okay, Sechzehntpflega.

00:09:31: Menschen mindestens, wie habt ihr das gelöst?

00:09:34: Also die Sechzehn, die in dieser Tiny-Houses konnten.

00:09:37: Die waren glücklich.

00:09:38: Die anderen haben dann vom Veranstalter auf viel Druck von den einzelnen Föderationen dann in Notunterkünften also im Zelten der US Army übernachtet für die ersten Nächte.

00:09:52: Wir haben dann eben schon gesagt die Gespräche geführt und haben Häuser zur Verfügung gestellt gekriegt So, dann waren die zwar untergebracht.

00:10:02: Aber die Häuschen war natürlich auch hier und da ein bisschen weiter weg.

00:10:04: also muss man mit dem Veranstalter noch verhandeln das Autos dazu gibt.

00:10:08: Das Auto muss auch getankt werden.

00:10:10: Dann gab es noch eine Tankkarte dazu.

00:10:13: Es ist so eine städte Herausforderung.

00:10:15: Im nachhinein schmunzelt man darüber was waren da schon anstrengende Tage?

00:10:19: Und das kann ich mir gut vorstellen.

00:10:20: Schauen wir einmal ganz Objektiv oder wenn du jetzt einmal persönlich für dich stehst auf die vergangenen Jahre auf die Vergangenen Jahrzehnte Was war für Dich Das Championat, an das du als erstes denkst?

00:10:32: Da gibt's zwei.

00:10:33: Das war zum einen Chérez de la Frontera die Weltreiter-Spiele weil es mein erster Championat vor Ort war.

00:10:40: Es war alles neu für mich und ich habe da auch viel gelernt.

00:10:44: Das hat einfach Spaß gemacht und das ist ja lange her!

00:10:46: Und das Championat was mich tatsächlich am meisten beeindruckt hat, das haben wir genau hier vor zwanzig Jahren gefeiert, das war Aachen.

00:10:52: Weil dass das erste war von Anfang bis Ende top organisiert Und das haben wir jetzt zwanzig Jahre später wieder.

00:11:00: Das macht einfach Spaß mit den Aachen und zusammenzuarbeiten!

00:11:03: Jetzt sind wir wieder hier, du hast es gerade eben gesagt Wir sind wieder in Aachen, wir haben wieder eine Heimwm.

00:11:09: Die Anreise ist besonders kurz.

00:11:10: Was macht ein HeimWM?

00:11:12: Für dich nochmal persönlich so besonders

00:11:15: Der Slogan der Weltmeisterschaft ist ja schon so ein bisschen So Welcome Home.

00:11:21: Ich habe gerade gesagt, dass ich seitdem jedes Jahr Man kennt die Leute, mit denen man hier das ganze organisatorisch hat.

00:11:31: Natürlich hat er auch hier und da auf einer Position mal Personalwechsel stattgefunden.

00:11:37: aber man kennt die Leute, man ist schon fast befreundet.

00:11:40: Man freut sich wenn man sieht es macht einfach Spaß mir!

00:11:45: Okay also sind die Abläufe wahrscheinlich auch schon ein bisschen routinierter?

00:11:48: Die Pferde haben ihren Stall bezogen.

00:11:51: ich glaube es ist ja sogar so dass die deutschen Mannschaften Heimstall sozusagen haben.

00:11:57: Wie viele Pferde vom deutschen Team gehen in den Tagen hier vor Ort?

00:12:02: Das

00:12:02: ist richtig, so wie du das gesagt hast.

00:12:03: Das ist sowohl für die Pferder als auch für die Reiter.

00:12:06: Hier in Aachen kennt man sich aus und weiß wo man hinlaufen muss, wo man seine Akkredisierung kriegt, wo die Pherde eingestellt werden.

00:12:11: Wir haben unsere Heimställe und wir haben über alle sechs Disziplinen, fünfzig Pferd hier vorort.

00:12:19: Und wer darf zu den Pferden in den Stall?

00:12:22: Das sind natürlich die Reitern... Die Partner der Reiter, der Pfleger ist ganz wichtig.

00:12:27: Der ist ja eigentlich permanent bei den Pferden im Stall und dann eben die Pferdebesitzer, die es unseren Reitern ja möglich machen, diesen Sport zu

00:12:34: betreiben.".

00:12:35: Und wie kann man sich das vorstellen?

00:12:36: Wie streng ist das denn?

00:12:37: Ist der Stallbereich wirklich abgeregelt?

00:12:40: Ist das ein ganz ausgewählter Kreis, der noch mal mit dahin darf?

00:12:43: Wird das streng überwacht?

00:12:44: Also hier steht schon an jedem Tor, an jedem Eingang Security-Personal, die dann die Akkreditierung auch kontrollieren um zu gucken dass nur die Leute, die wirklich in den Stall dürfen und auch von uns gewollt da rein dürfen.

00:12:59: Auch den Stall nur betreten.

00:13:00: Du hast gerade gesagt pro Pferd mindestens ein Pfleger.

00:13:03: wie viele Menschen arbeiten denn generell gesehen so für einen Pferde?

00:13:07: Wer kommt dann noch hinzu?

00:13:08: also wir haben den Reiter Wir haben den Pflegger Und wen?

00:13:12: wo sorgst du überall noch dafür dass diejenigen halt eben auch mit zum championatürfen

00:13:17: das natürlich in jeder disziplin die teamführung also angefangen vom ekipchef dann über Trainer, Disziplin spezifisch unterschiedlich.

00:13:26: Mal einer mal sind es mehrere.

00:13:29: dann haben wir den Tierarzt vor Ort der natürlich total wichtig ist damit wir die Pferde ja rund um gut versorgt haben.

00:13:35: wir aber auch Physiotherapeutin für Mensch und Pferd hier vor Ort.

00:13:39: Wir haben eine Humanmedizinerin mit vor Ort eine Sportpsychologin.

00:13:43: Die Presse ist da Ja Und die Mannschaftsführung also ich darf auch in den Stall und Versucht er natürlich auch dazu helfen, wo noch was zu tun ist.

00:13:55: Jetzt sind wir ja jetzt gerade ganz am Anfang der WM.

00:13:58: Schauen wir einmal zwei Wochen nach vorne?

00:14:01: Was muss gewesen sein damit du sagen kannst das war ein gutes Championat?

00:14:07: Für mich ist ein Championat erstmal ein gutes Championat wenn es organisatorisch gut funktioniert hat also dass jeder Mensch in seinem Bett liegt, dass jeder Menschen die Akkreditierung hat, die er braucht, dass sich die Reiter voll auf den Sport konzentrieren konnten Und dann natürlich das, was alle zählen.

00:14:25: und wenn es dann auch noch erfolgreich war.

00:14:26: Dann ist es natürlich noch umso schöner!

00:14:29: Und was macht dich daran dann stolz?

00:14:32: Ja irgendwie bin ich ja doch ein bisschen Teil des Teams vielleicht auch ein ganz kleines bisschen Teil dieses Erfolgs.

00:14:39: Also das macht schon Spaß.

00:14:41: Einmal jetzt zum Schluss – Was wünschst du dem deutschen Team eigentlich für die kommenden zwei Wochen?

00:14:45: Wünsche unserem Team tatsächlich viel Erfolg dass sie alle ihre gewünschten Ziele erreichen, dass wir viele Medaillen gewinnen und das wir in den drei oder beziehungsweise vier olympischen Disziplinen natürlich auch die Quotenplätze für Los Angeles, achtundzwanzig erreichen.

00:15:03: Wenn wir jetzt einmal noch fragen oder einmal schauen was sollen die Menschen über dich mitnehmen?

00:15:07: Was sollen Sie über deine Arbeit wissen?

00:15:12: Ich hoffe, dass sie mich alle gut in Erinnerung behalten werden und ich ihnen helfen konnte.

00:15:20: Ist das auch wirklich dein Motivator, ist das dein Antrieb?

00:15:23: Also ich mache das für die Sache.

00:15:25: Ich habe Spaß daran irgendwie hat sich das auch entwickelt dass ich richtig Freude dran gefunden hab das zu organisieren und ja es motiviert mich.

00:15:36: ja.

00:15:37: Vielen Dank für deine Zeit!

00:15:39: Sehr gerne

00:15:39: Danke für die Einblicke und danke euch dann noch einmal fürs Zuschauen.

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